Bereits zum siebten Mal vergab die Gisela und Erwin Sick Stiftung in Kooperation mit der SICK AG Förderpreise an Schülerinnen und Schüler mit besonderen Leistungen im Bereich Naturwissenschaften und Technik. In einer Feierstunde wurden 21 Preisträgerinnen und Preisträger im Gisela Sick Bildungshaus in Waldkirch ausgezeichnet.

Die Gisela und Erwin Sick Stiftung belohnte 21 Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen der SICK AG in Waldkirch und der SICK STEGMANN GmbH in Donaueschingen, die im kommenden Jahr die Schule abschließen werden und durch besondere Kenntnisse und Fähigkeiten in den Fächern Naturwissenschaften, Technik, Physik und Mathematik herausragen. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger der mit je 150 Euro dotierten „Gisela und Erwin Sick-Förderpreise“ erfolgte durch die Rektoren und Fachlehrer, die jeweils zwei Schülerinnen und Schüler aus ihrer Schule ernannt haben. Die Staudinger Gesamtschule in Freiburg empfahl einen Schüler für den Förderpreis. Die prämierten MINT-Talente kommen in diesem Jahr von elf Schulen aus Elzach, Waldkirch, Denzlingen, Emmendingen, Kenzingen, Freiburg und Donaueschingen. 

Renate Sick-Glaser, Vorsitzende des Vorstands der Gisela und Erwin Sick Stiftung, und Dr. Martin Krämer, Personalvorstand der SICK AG, überreichten die Förderpreise im Rahmen einer kleinen Feierstunde zum Auftakt der Sommerferien im Gisela Sick Bildungshaus. In ihrer Begrüßung verwies Renate Sick-Glaser, die Tochter des Firmengründers Dr.-Ing. e. h. Erwin Sick, auf das Engagement der Gisela und Erwin Sick Stiftung in der MINT-Bildung. „Als eine der größten Förderstiftungen in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik in Südbaden möchten wir insbesondere Schülerinnen und Schüler für ihre herausragenden Leistungen in den MINT-Fächern belohnen und sie motivieren, weiterzumachen. Junge MINT-Talente braucht unser Land mehr denn je“, betonte Renate Sick-Glaser.

Auch von Philipp Burger, Ausbildungsleiter der SICK AG, gab es viel Lob als Motivationsspritze. „Die Förderpreise sollen eine Bestätigung sein, dass sich Ihr Engagement und Ihre Leidenschaft für die Naturwissenschaften und Technik auszahlt, insbesondere mit Blick auf die berufliche Zukunft“, erklärte Philipp Burger. Schließlich bestehe in den technischen Berufen nach wie vor großer Bedarf an qualifizierten Fachkräften – auch bei der SICK AG. Der weltweit führende Hersteller von Sensoren und Sensorlösungen für die Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation biete jungen Menschen ein breites Spektrum an Ausbildungswegen. Derzeit durchliefen bundesweit 200 junge Menschen in 17 Berufen eine Ausbildung bei SICK, so Philipp Burger. Zum Ausbildungsstart im September werden es insgesamt 276 Auszubildende und DH-Studierende sein.

Dass die Sensorik eine zukunftsweisende Sparte mit interessanten beruflichen Perspektiven für den MINT-Nachwuchs bietet, zeigte Dr. Martin Krämer, Personalvorstand der SICK AG, mit der eindrucksvollen Präsentation der 4.0 NOW Factory von SICK in Freiburg-Hochdorf. In dieser vernetzten Fabrik werden die Sensoren schon heute mit autonomen digitalen

Produktions- und Steuerungsprozessen gefertigt. Roboter und Mitarbeiter produzieren hier Hand in Hand. „Die enormen Chancen von Industrie 4.0 hat SICK schon früh erkannt und wir werden sie mit der Fertigung in Freiburg jetzt voll ausschöpfen und weiterentwickeln“, berichtete Dr. Martin Krämer. Besonders gefragt sei daher bei SICK auch in Zukunft technisches Know-how in den Bereichen Mechatronik, Automatisierung, Informatik und Softwareentwicklung sowie Elektrotechnik. Im Geschäftsjahr 2018 investierte das Familienunternehmen 13,1 Millionen Euro in Aus- und Weiterbildung. Die Aufwendungen für den weltweiten Kompetenzaufbau lagen damit 11 Prozent über denen des Vorjahres (11,8 Millionen Euro). Mit diesem Statement ermunterte auch der Personalvorstand die angehenden Schulabgänger dazu, die vielfältigen und spannenden Karrierechancen der Industrie 4.0 zu ergreifen. 

Nach der feierlichen Ehrung und einem Imbiss gab es für die Gäste anschließend noch Gelegenheit zu einem Rundgang durch die Ausbildungswerkstätten im Gisela Sick Bildungshaus und durch das Kundenzentrum am Firmensitz der SICK AG. 

Preisträgerinnen und Preisträger des „Gisela und Erwin Sick-Förderpreises 2019“

  • Janik Hin und Lorenz Wahl, Schulzentrum Oberes Elztal
  • Svenja Kim Fischer und Noah Nock, Geschwister-Scholl-Gymnasium Waldkirch
  • Franka Bick und Aaron Bührer, Realschule am Mauracher Berg, Denzlingen
  • Noemi Weber und Oliver Sanford, Erasmus-Gymnasium, Denzlingen
  • Elias Jedam und Tom Körner, Goethe-Gymnasium, Emmendingen
  • Manuel Bürger und Felix Vierthaler, Gewerbliche und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerische Schulen Emmendingen (GHSE)
  • Alexander Philo Steinhoff und Leon Thomm, Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule, Freiburg
  • Tim Schöpflin und Paul August Krüger, Goethe-Gymnasium, Freiburg
  • Lukas Diessner, Staudinger Gesamtschule, Freiburg
  • Johanna Fakler und Maja Aidam, Gymnasium Kenzingen
  • Aaron Schwarzwälder und Fabian Spitz, Fürstenberg-Gymnasium, Donaueschingen

Gruppenfoto_GES-Foerderpreise_2019

Renate Sick-Glaser, Vorsitzende des Vorstands der Gisela und Erwin Sick Stiftung (Vierte von rechts), Dr. Martin Krämer, Personalvorstand der SICK AG (Dritter von rechts) und Philipp Burger, Ausbildungsleiter der SICK AG (Vierter von links), gratulierten den 21 Preisträgerinnen und Preisträgern.