SICK-Förderpreise an der TU Dresden

Die Gisela und Erwin Sick Stiftung hat erstmals SICK-Förderpreise in Höhe von insgesamt 10.000 Euro an der TU Dresden vergeben. Bei den wissenschaftlichen Arbeiten sollen neben dem Fortschritt für die Wissenschaft auch die Bedeutung der Forschungsergebnisse für praxisrelevante Messaufgaben, insbesondere in den Bereichen Prozess-, Fabrik- oder Logistikautomatisierung, in der Biomedizin, im Umweltschutz und weiteren Gebieten gewürdigt werden. Fünf Studenten, Absolventen und junge Wissenschaftler sind die Preisträger des Jahres 2017.

Die Preisträger

Der mit 5.000 Euro dotierte SICK-Messtechnik-Preis 2017 (Universitätspreis) ging an Dr.-Ing. Robert Kuschmierz für seine Dissertation „Interferometrische Lasersensoren zur dreidimensionalen, in-situ Formvermessung rotierender Körper“.

Der mit 3.000 Euro dotierte SICK-Förderpreis 2017 für Sensorik und Messsystemtechnik (Fakultät Elektronik und Informationstechnik) wurde an Dr.-Ing. Markus Klemm für seine Dissertation „Acoustic Simulation and Characterization of Capacitive Micromachined Ultrasonic Transducers” vergeben.

Den zweiten, mit 1.500 Euro dotierten SICK-Förderpreis 2017 für Sensorik und Messsystemtechnik (Fakultät Elektronik und Informationstechnik) bekam Dipl.-Ing. Mantvydas Kalibatas für seine Diplomarbeit „Ultraschallbildgebung durch Multimode-Wellenleiter mittels Time Reversal Virtual Arrays“.

Die beiden mit insgesamt 500 Euro dotierten SICK-Nachwuchsförderpreise 2017 für Mess- und Sensorsystemtechnik wurden an Dipl.-Ing. Dirk Schubert für seine Diplomarbeit „Untersuchung der Amplituden- und Phasenmodulation durch kohärente Faserbündel“ sowie an Benedikt Krug für seine Studienarbeit „Phase-Shifting Holographie für die adaptive Optik“ vergeben.

Die SICK AG ist mit der SICK Engineering GmbH in Ottendorf-Okrilla bei Dresden vertreten. Das 1991 gegründete Tochterunternehmen ist stetig gewachsen und mit derzeit 260 Mitarbeitern das Kompetenzzentrum des Konzerns für Ultraschall-Messtechnik. Hauptanwendungsfelder sind die Öl- und Gasindustrie. Daneben bietet SICK Engineering Lösungen zur Durchflussmessung im Bereich Emissionsüberwachung, Prozessgasmessung und weiteren industriellen Anwendungen.

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 v.l.n.r.: Dr.-Ing. Mathias Panicke (SICK Engineering GmbH), Wolfgang Bay (Gisela und Erwin Sick Stiftung), Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Czarske (TU Dresden), die drei Preisträger Dr.-Ing. Robert Kuschmierz, Dipl.-Ing. Mantvydas Kalibatas, Dr.-Ing. Markus Klemm, Dr. Herbert Jochum (Gisela und Erwin Sick Stiftung), Prof. Dr.-Ing. habil. Gerald Gerlach (TU Dresden) und Prof. Dr. rer. nat. habil. Gerhard Rödel (Prorektor der TU Dresden).

2018-02-27T14:07:00+00:00 Februar 21st, 2018|Allgemein|